Rein in die Jeans, raus aus dem Haus – 8 Tipps für mehr Motivation

Wenn der Himmel draußen grau ist und die Temperaturen seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr den zweistelligen Bereich erreicht haben, fällt es mir oft besonders schwer mich zu motivieren. Manchmal schiebe ich dann unangenehme Aufgaben so lang es geht vor mir her, manchmal fällt es mir aber auch schon richtig schwer, einfach nur aus dem Bett zu kriechen. Im Bett ist es nämlich wohlig warm, während mich draußen frostige Kälte empfängt. Ich habe nämlich das „Glück“ in einer eher kühlen Wohnung zu leben (Heizen geht zwar, aber zum Beispiel der Gang ist einfach immer kalt im Herbst und Winter) und selbst bei meinen Eltern muss ich mich als Kellerkind immer einen eiskalten Gang entlang kämpfen, bevor ich das beheizte Badezimmer erreiche…

Um in der kalten Jahreszeit und auch sonst generell trotzdem einigermaßen motiviert durch den Tag zu gehen, habe ich mir ein paar Dinge überlegt, die mir helfen, meinen Allerwertesten aus dem Bett/ vom Sofa oder sonst woher hochzuhieven und produktiv zu sein. Diese Tipps und Tricks möchte ich jetzt mit euch teilen, vielleicht helfen sie ja dem ein oder anderen auch!

Erstmal zwei Tipps für alle, die genau solche Frostbeulen sind wie ich:

  • Um die Müdigkeit am Morgen direkt abzuschütteln, hilft es mir sehr, sofort nach dem Aufstehen morgens zu duschen. Ich finde, man fühlt sich dann gleich viel frischer und das Wasser macht mich sofort wach. Bei mir klappt das bereits mit warmem Wasser prima, alle Hartgesottenen können es aber auch mit kaltem Wasser probieren!
  • Wenn ich zu Hause am Schreibtisch sitze, was während meinem Studium vor allem in den letzten beiden Semestern oft der Fall war, hab ich mich viel wohler gefühlt, wenn ich mich in eine Decke eingekuschelt und mich mit dieser dann auf den Stuhl gesetzt habe (die Decke leg ich quasi um die Hüften, dann geht sie höchstens bis zur Taille hoch und stört einen nicht beim Tippen oder Schreiben). So konnte ich auch bei mehrstündigen Lernsessions super am Schreibtisch durchhalten und mir war immer schön warm.

Die restlichen Tipps haben jetzt gar nichts mehr mit der Kälte zu tun, aber auch wenn es nicht kalt ist, haben die meisten von uns ja auch mal ihre unmotivierten Phasen. Hier also meine restlichen Motivationstipps:

  • Rein in die Jeans: ich starte den Tag direkt energiegeladener, wenn ich mich morgens richtig anziehe (sprich: Jeans und ein vorzeigbares Oberteil) anstatt in Schlafanzug oder Jogginghose vom Bett zum Schreibtisch oder auf die Couch zu schlurfen. Selbst wenn ich nicht aus dem Haus gehe (was ich aber versuche möglichst oft zu tun, siehe nächster Punkt), ziehe ich nach dem Aufstehen meistens eine Jeans an, weil ich dann irgendwie konzentrierter bin und zum Beispiel besser lernen oder unangenehme Telefonate erledigen kann! Ähnlich ist es bei mir mit Schminken: wenn ich mich morgens nach dem Aufstehen schminke, habe ich auch das Gefühl, dass ich danach viel wacher und fitter bin (liegt vielleicht auch daran, dass man dann einfach wacher aussieht). Es ging sogar schon soweit, dass ich mich manchmal in der Klausurenphase geschminkt habe, obwohl ich den ganzen Tag daheim beim Lernen war und mich niemand gesehen hat :D.
  • Raus aus dem Haus: wenn möglich, lege ich mir alle Termine immer auf den Vormittag, weil man dann erstens einen Grund hat aufzustehen und zweitens bereits vormittags an die frische Luft kommt. Im Praktikum hab ich auch immer um 8 Uhr angefangen zu arbeiten, weil ich lieber früh anfange und dafür schon früher Feierabend machen kann. In dieser Hinsicht bin ich ein typischer Morgenmensch und wahrscheinlich ist es auch ein bisschen typisch deutsch, dass ich alle Dinge, die am Tag so anstehen, möglichst schnell (also am besten schon morgens/ vormittags) erledigt haben will. Ich hasse es dagegen total, wenn ich auf einen bestimmten Termin den ganzen Tag „hinwarten“ muss. Je nach Termin mache ich mich dann vorher stundenlang verrückt und bin dann am Nachmittag total nervös oder ich werde gegen Mittag richtig müde und hab dann nachmittags gar keine Lust mehr, von der Couch aufzustehen. Deswegen ist es für mich am besten, alles immer direkt nach dem Aufstehen in Angriff zu nehmen.
  • To-Do-Listen schreiben: ohne To-Do-Listen würde ich wahrscheinlich jeden Tag nur halb so viel erledigen und lauter wichtige Dinge vergessen! Mir helfen To-Do-Listen mich zu strukturieren und die Sachen Punkt für Punkt abzuarbeiten. Jeder Haken hinter die nächste Aufgabe ist dann für mich eine Belohnung und am Ende wird mir vor Augen geführt, wie viel (oder wenig :D) ich an diesem Tag geschafft habe.
  • Kalender führen: ähnlich wichtig wie To-Do-Listen ist für mich auch mein Jahreskalender (da habe ich einen sehr schönen von odernichtoderdoch.de): er ist quasi mein Gehirn und es wäre schon eine mittelschwere Tragödie, wenn ich meinen Kalender irgendwo verlieren würde. Um den Überblick zu behalten, gibt es in diesem Kalender eine Monatsübersicht und außerdem immer eine Doppelseite für jede Woche, die es einem sehr leicht macht, seine Woche zu planen und keinen Termin zu vergessen! Bei jeder Wochenseite gibt es außerdem noch Platz für eine To-Do-Liste, in die ich immer schreibe, was ich im Laufe der Woche noch erledigen muss.

Die letzten beiden Tipps beziehen sich jetzt auf die To-Do-Liste, die ich oben ja schon erwähnt habe. Manchmal hilft es mir nämlich auch, die Dinge auf meiner To-Do-Liste nach einem bestimmten System abzuarbeiten. Beziehungsweise habe ich zwei verschiedene Systeme, mit denen ich ganz gut zurecht komme:

  • Die Sachen, die am schnellsten erledigt sind, zuerst machen: so hat man das Gefühl, schon richtig viel geschafft zu haben, und man ist noch motivierter, auch den Rest anzupacken.
  • Die unangenehmsten Dinge zuerst machen: dann hat man das Schlimmste schneller hinter sich und kann sich danach entspannt dem Rest der Aufgaben widmen.

So, ich hoffe, euch hilft der eine oder andere Tipp vielleicht auch, euren November mit mehr Motivation zu gestalten. Ich werde mich jetzt mal aus meiner Kuscheldecke schälen, mich vom Schreibtisch wegbewegen und in meine Jeans schmeißen und dann  ins Kino gehen… es läuft „Mord im Orient-Express“ – ich bin schon sehr gespannt!

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