week in words

Es ist 17:30 Uhr, ich sitze in der U-Bahn auf dem Weg nach Hause und das Neonlicht wechselt zu Dämmerung während ich die Treppe von der U-Bahn-Station nach oben ins Freie gehe. Sobald ich zu Hause bin, spielt sich immer wieder das gleiche Muster ab: die letzte Motivation und Willenskraft wird zusammengekratzt, um unter die Dusche zu gehen und danach widme ich mich den beiden Highlights des Tages: Essen und Fernsehen. Seit sechs Wochen bin ich nun schon in der Arbeitswelt mit einer 40h-Woche angekommen und zumindest unter der Woche sieht nahezu jeder Abend genau so aus. Dass ich damit nicht zufrieden bin, kann man vermutlich unschwer erkennen. Trotzdem ist es mir noch nicht gelungen, nach einem acht oder neun Stunden Arbeitstag abends noch genügend Motivation aufzubringen, um mich sinnvolleren Aktivitäten zu widmen, als einem Fernseh- & Essmarathon.

Es gibt allerdings auch ein paar kleine Lichtblicke in diesem eher tristen Alltag: das Buch, das ich in der U-Bahn, Mittagspause und manchmal abends vor dem Schlafengehen noch lese, die vier Fitnessstudiobesuche, zu denen ich mich in den letzten zwei Wochen aufraffen konnte oder das dampfend heiße Wasser, das mich in der Dusche einhüllt.

Trotzdem bin ich fest entschlossen, an meinem Alltag etwas zu ändern und suche seit ein paar Tagen nach Inspiration, wie man seinen Feierabend kreativer, sinnvoller und einfach zufriedenstellender verbringen kann, als mit einem Serienmarathon (wobei das natürlich nicht heißen soll, dass ich mich von Castle vorzeitig verabschiede!). Also wenn ihr Ideen habt, immer her damit 😀

Was diese Woche sonst noch so los war bei mir:

gelesen: Lichterzauber in Manhattan von Sarah Morgan habe ich gerade begonnen und finde es bis jetzt ganz unterhaltsam. Ich bin zurzeit auch schon richtig in Weihnachtsstimmung, deshalb wanderte dieses Buch beim Einkaufsbummel direkt in meine Tasche.

gedacht: Wenn man zu etwas gar keine Lust hat und denkt, dass es extrem nervig und anstrengend wird, ist es am Ende oft doch gar nicht so schlimm wie befürchtet.

entdeckt: ein super niedliches Café in Nürnberg (dieses hier: http://www.dampfnudelbaeck.de) in dem mein Freund und ich frühstücken waren. Bei mir gab’s Pfannkuchen mit Ahornsirup, die ich in Windeseile verputzt habe 😀 sehr zu empfehlen ist für Frühstück-Fans auch diese Seite: http://nuernberg.fruehstueckt.de

gekauft: das Italian-Allrounder-Gewürz von justspices. Mein Freund war ganz aus dem Häuschen, dass mir als bekennendem Gewürz-Gegner sowas in die Tüte kommt… allerdings war er weniger angetan vom Preis, der mit 4 Euro schon ziemlich happig ist wie ich finde. Aber was tut man nicht alles für ein wenig italienisches Flair in der eigenen Küche.

entdeckt: am Freitag stöberte ich mit meinem Freund einen kleinen Laden auf, der Elisenlebkuchen noch ganz traditionell herstellt und verkauft. Das beste daran: der Laden liegt direkt bei uns um die Ecke in einem kleinen Hinterhof. Meine Lebkuchenversorgung ist somit gesichert…

gegessen: besagten Elisenlebkuchen mit Schokoüberzug, Mandarinen und Spekulatius pur sowie in Rittersport Schokolade verarbeitet. Ich sag’s ja, ich fühle mich als ob die Weihnachtszeit schon direkt vor der Tür stünde. Bald dreh ich Last Christmas richtig auf!

 

 

 

 

 

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